Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Mainpicture Badge Logo Brigitte Pricker - Naturheilpraxis

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Leiden Sie immer wieder unter Beschwerden nach dem Essen? Haben Sie Bauchschmerzen, Übelkeit, Juckreiz, eine laufende Nase, Müdigkeit oder Kopfschmerzen? Dies könnte ein Zeichen sein, dass Ihr Körper empfindlich auf Nahrungsbestandteile reagiert.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten nehmen deutlich zu. Sie zu erkennen ist nicht immer einfach. Milchzucker (Laktose), Fruchtzucker (Fruktose), Gluten, Sorbit, Histamin u.a. werden von vielen Menschen schlecht vertragen. Dabei scheint ein Hauptgrund die Errungenschaften unserer modernen Ernährung zu sein (z.B. vermehrte industrielle Lebensmittelherstellung und veränderte Ernährungsgewohnheiten).

Ernährungstherapie gehört ebenfalls zu meinen angebotenen Leistungen.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind streng von den Nahrungsmittelallergien zu trennen. Was unterscheidet sie?

Bei einer Nahrungsmittelallergie handelt es sich um eine Allergie vom Soforttyp (Typ 1). Bestimmte Lebensmittel (z.B. Kuhmilch, Ei, Nüsse, Fisch, Steinobst) bzw. deren Inhaltsstoffe führen zu einer Antigen-Antikörper-Reaktion. Es kommt zu einer vermehrten Histaminausschüttung. Typische Symptome sind Jucken, Brennen und Anschwellen von Zunge und Mundschleimhaut, Durchfälle, Erbrechen, Bauchschmerzen, Hauterscheinungen und Atemnot. Im Extremfall kann die Allergie zum Notfall werden (anaphylaktischer Schock). Häufig sind auch sogenannte Kreuzallergien zu finden. So ist bei Allergikern, die auf Frühblüher reagieren (z.B. Birke) oft eine Allergie gegen Steinobst oder Nüsse vorhanden.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten kommen sehr viel häufiger vor. Es handelt sich um ein nicht- immunologisches Geschehen. Es kann zu den gleichen Symptomen wie bei einer Allergie kommen, wobei die Unverträglichkeit u.a. durch Enzymdefekte bzw. einem gestörten Transport bedingt ist. Die Beschwerden treten meist in Abhängigkeit von der eingenommenen Menge auf. Eine Unverträglichkeit kommt selten allein. Zur Diagnose und Abgrenzung werden z.B. eine ausführliche Anamnese, Eliminations- und Suchdiäten, der Wasserstoff-Atemtest und diverse Blutuntersuchungen vorgenommen. Eine Grunderkrankung des Darmes sollte ausgeschlossen werden, da eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auch nur ein Symptom für eine Erkrankung darstellen kann. Als Therapie werden u.a. eine Enzymersatztherapie bzw. eine konsequente Ernährungsumstellung und Ernährungsberatung eingesetzt. Ebenso könne eine Darmsanierung, Homöopathie und andere naturheilkundliche Verfahren zum Einsatz kommen.